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Zahnarzt Bonn Dr. Moses Martin https://dr-martin-bonn.de/ moderne schmerzfreie Zahnbehandlung in Bonn Wed, 19 Jan 2022 09:18:08 +0000 de hourly 1 Kunststoff-Füllung https://dr-martin-bonn.de/patienteninfo/kunststoff-fuellung https://dr-martin-bonn.de/patienteninfo/kunststoff-fuellung#respond Mon, 23 Oct 2017 14:19:27 +0000 http://wp.dr-martin-bonn.de/?p=156 Zahnfarbene Kunststoffe werden seit Jahren in der Zahnmedizin verwendet, um Front- und zum Teil auch Seitenzähne mit ästethisch ansprechenden Füllungen zu versehen. Im Frontzahnbereich sind Kunststoff-Füllungen, die zur besseren individuellen Farbgebung mehrfach geschichtet und mit modernen Klebesystemen befestigt werden, heutzutage erste Wahl. Wegen des großen Kaudrucks im Seitenzahnbereich kommen Kunststoffe dort seltener in Frage, weil […]

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Zahnfarbene Kunststoffe werden seit Jahren in der Zahnmedizin verwendet, um Front- und zum Teil auch Seitenzähne mit ästethisch ansprechenden Füllungen zu versehen.

Im Frontzahnbereich sind Kunststoff-Füllungen, die zur besseren individuellen Farbgebung mehrfach geschichtet und mit modernen Klebesystemen befestigt werden, heutzutage erste Wahl.

Wegen des großen Kaudrucks im Seitenzahnbereich kommen Kunststoffe dort seltener in Frage, weil das Material einer stärkeren Abnutzung unterliegt. Daher haben Füllungen aus Kunststoff auch eine nicht so hohe Lebenserwartung und müssen häufiger ausgetauscht werden. Sie sind eine kostengünstige, ästethisch ansprechende, aber auch kurzlebigere Alternative zu Gold und Keramik.

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Goldfüllung https://dr-martin-bonn.de/patienteninfo/goldfuellung https://dr-martin-bonn.de/patienteninfo/goldfuellung#respond Mon, 23 Oct 2017 14:18:25 +0000 http://wp.dr-martin-bonn.de/?p=154 Einlagefüllungen (Inlays) aus hochwertigen Goldlegierungen sind seit langem bewährte Zahnfüllungen. Diese außerhalb des Mundes im Dentallabor angefertigten Inlays bzw. Teilkronen und Vollkronen aus Edelmetall können für alle noch erhaltungswürdigen Zähne und Zahnformen hergestellt werden, egal wie groß oder ausgedehnt die Zerstörungen an den Zähnen sind. Die Füllungsränder lassen sich hauchdünn anpassen. Damit ist ein optimaler Randschluss möglich. Gold […]

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Einlagefüllungen (Inlays) aus hochwertigen Goldlegierungen sind seit langem bewährte Zahnfüllungen.

Diese außerhalb des Mundes im Dentallabor angefertigten Inlays bzw. Teilkronen und Vollkronen aus Edelmetall können für alle noch erhaltungswürdigen Zähne und Zahnformen hergestellt werden, egal wie groß oder ausgedehnt die Zerstörungen an den Zähnen sind. Die Füllungsränder lassen sich hauchdünn anpassen. Damit ist ein optimaler Randschluss möglich. Gold ist ein sehr gut verträgliches langlebiges Material. Allergien auf hochgoldhaltige Legierungen sind äußerst selten.

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Zahnimplantat https://dr-martin-bonn.de/patienteninfo/zahnimplantat https://dr-martin-bonn.de/patienteninfo/zahnimplantat#respond Mon, 23 Oct 2017 14:17:08 +0000 http://wp.dr-martin-bonn.de/?p=152 Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel für einen fehlenden Zahn. Implantate haben meist die Form einer Schraube oder eines zylinderförmigen Stiftes und werden im Kieferknochen operativ verankert. Sie sitzen bei gutem Heilungsverlauf sehr fest und können der normalen Kaubelastung  standhalten. Man kann sowohl einzelne als auch mehrere fehlende Zähne ersetzen und sogar Vollprothesen durch  Implantate […]

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Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel für einen fehlenden Zahn.

Implantate haben meist die Form einer Schraube oder eines zylinderförmigen Stiftes und werden im Kieferknochen operativ verankert. Sie sitzen bei gutem Heilungsverlauf sehr fest und können der normalen Kaubelastung  standhalten. Man kann sowohl einzelne als auch mehrere fehlende Zähne ersetzen und sogar Vollprothesen durch  Implantate ausgezeichnete Stabilität verleihen.

Das Implantatmaterial besteht aus gewebeverträglichen Titan- oder Keramikverbindungen, die ein optimales Einwachsen in den Kieferknochen ermöglichen sollen. Wenn Implantate eingeheilt sind – meist nach drei bis sechs Monaten –  können sie mit festsitzendem oder herausnehmbaren Zahnersatz versehen werden (Kronen, Brücken oder Prothesen).
Ein Einzelimplantat mit Keramikkronenversorgung ist kaum von einem natürlichen Zahn zu unterscheiden.

Um Zahnimplantate zu erhalten, ist eine äußerst penible Mundhygiene erforderlich. Denn Zahnbelag führt zu akuten oder chronischen Entzündungen im Implantatbereich, sodass  es dadurch zu Knochenabbau, Lockerung und sogar Verlust des Implantates  kommen kann.
Über Pflegemaßnahmen informiert Sie Ihr Zahnarzt, den Sie regelmäßig zur Kontrolle der Implantate aufsuchen sollten.

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Pflege von Zahnersatz https://dr-martin-bonn.de/patienteninfo/pflege-von-zahnersatz https://dr-martin-bonn.de/patienteninfo/pflege-von-zahnersatz#respond Mon, 23 Oct 2017 14:15:38 +0000 http://wp.dr-martin-bonn.de/?p=149 Die gründliche Pflege von Zahnersatz ist ebenso wichtig wie die Pflege der natürlichen Zähne. Nur so kann der gesamte Mundraum gesund erhalten bleiben. Bei fest sitzendem Zahnersatz sollten Sie zusätzlich spezielle Zahnbürsten wie zum Beispiel Interdentalzahnbürsten einsetzen. Herausnehmbaren Zahnersatz reinigen Sie mindestens zweimal täglich oder wenn nötig nach jeder Mahlzeit unter fließendem Wasser am besten […]

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Die gründliche Pflege von Zahnersatz ist ebenso wichtig wie die Pflege der natürlichen Zähne.

Nur so kann der gesamte Mundraum gesund erhalten bleiben. Bei fest sitzendem Zahnersatz sollten Sie zusätzlich spezielle Zahnbürsten wie zum Beispiel Interdentalzahnbürsten einsetzen.

Herausnehmbaren Zahnersatz reinigen Sie mindestens zweimal täglich oder wenn nötig nach jeder Mahlzeit unter fließendem Wasser am besten mit einer speziellen Prothesenzahnbürste (es geht auch sehr gut mit einer natürlich nur für diesen Zweck zu verwendenden Hand- oder Nagelbürste).

Der Zahnersatz ist normalerweise so stabil,  dass er auch eine kräftige Reinigung verträgt. Verwenden Sie zusätzlich Zahnpasta oder entsprechende Prothesenreinigungsmittel, vor allem wenn unangenehmer Geruch auftreten sollte.
Falls Sie Prothesenhaftmittel benötigen, müssen diese bei der Reinigung gründlichst entfernt werden, da sie sonst gerne Nährboden für Bakterien bilden können.

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Teil- und Vollprothesen https://dr-martin-bonn.de/patienteninfo/teil-und-vollprothesen https://dr-martin-bonn.de/patienteninfo/teil-und-vollprothesen#respond Mon, 23 Oct 2017 14:14:28 +0000 http://wp.dr-martin-bonn.de/?p=147 Herausnehmbarer Zahnersatz zur Ergänzung verschiedenartigster Zahnlücken bis hin zur Versorgung des zahnlosen Kiefers. Herausnehmbarer Zahnersatz kann sowohl für eine vorläufige als auch für eine endgültige Versorgung benutzt werden. Die sogenannte Interimsprothese ist ein provisorischer Zahnersatz, der nur für die zwischenzeitliche Versorgung von Lücken gedacht ist. Befestigt wird sie meist mit handgebogenen Drahtklammern an den noch vorhandenen […]

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Herausnehmbarer Zahnersatz zur Ergänzung verschiedenartigster Zahnlücken bis hin zur Versorgung des zahnlosen Kiefers.

Herausnehmbarer Zahnersatz kann sowohl für eine vorläufige als auch für eine endgültige Versorgung benutzt werden.

Die sogenannte Interimsprothese ist ein provisorischer Zahnersatz, der nur für die zwischenzeitliche Versorgung von Lücken gedacht ist. Befestigt wird sie meist mit handgebogenen Drahtklammern an den noch vorhandenen Zähnen. Sie wird für die Zeit der Wundheilung eingesetzt , wenn ein oder mehrere Zähne gezogen werden mussten.

Die Sofortprothese (Immediatprothese) wird im Gegensatz zur Interimsprothese unmittelbar nach dem Ziehen von mehreren Zähnen eingegliedert.
Sie findet vor allem dann Verwendung, wenn die letzten verbliebenen Zähne eines Kiefers gezogen werden müssen, d.h. wenn eine Vollprothese erforderlich ist. Wenn die Sofortprothese gut sitzt, ästhetisch gelungen ist und wenn sich am Kiefer kein großer Knochenabbau und keine Wundheilungsstörungen zeigen, kann sie durch oft nur geringe Korrekturen zur endgültige Vollprothese umgestaltet werden.

Eine Vollprothese besteht im Normalfall komplett aus Kunststoff (geringes Gewicht, dem Gaumen gut anpassbar, bei Kieferabbau gut zu ergänzen) und vorfabrizierten, individuell für den jeweiligen Patienten auswählbaren Kunststoffzähnen. Im Oberkiefer hält sie fast nur durch die Saugkraft der relativ großen Gaumenfläche, im Unterkiefer durch die Schwerkraft, durch Muskelspannung und – wegen der kleineren Kieferfläche – relativ geringe Saugkraft.

Eine zur endgültigen Versorgung gedachte Teilprothese hat normalerweise ein aus Edelstahl gegossenes  Metallgerüst, das aus einer Basisplatte mit Halteklammern besteht. Diese Basisplatte trägt die künstlichen Zähne und das künstliche Zahnfleisch, beides aus Kunststoff. Die Halteklammern dienen zur Verankerung an den noch vorhandenen Zähnen.

Kombiniert herausnehmbarer und fester Zahnersatz sind Teilprothesen, die nicht durch Klammern sondern durch Kronen mit speziellen Haltevorrichtungen am Restgebiss befestigt sind. Am besten haben sich Doppelkronensysteme (Teleskop- oder Konuskronen) bewährt, bei denen die Innenkronen dauerhaft eingesetzt werden und die Außenkronen, die mit der Teilprothese verschweißt sind, den herausnehmbaren Zahnersatz bilden.

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Brücken https://dr-martin-bonn.de/patienteninfo/bruecken https://dr-martin-bonn.de/patienteninfo/bruecken#respond Mon, 23 Oct 2017 14:12:53 +0000 http://wp.dr-martin-bonn.de/?p=145 Dauerhaft befestigter, nicht herausnehmbarer Zahnersatz zum Verschluss vorhandener Zahnlücken. Die an die Zahnlücke angrenzenden  Zähne oder eventuell auch Zahnimplantate dienen als Brückenpfeiler, an denen der Zahnersatz mit Kronen oder Einlagefüllungen verankert wird. Die Zähne, die als Brückenpfeiler dienen, werden speziell beschliffen und auf ihnen wird schließlich die fertige Brücke mit bestimmten Zement- oder Kunststoffklebern befestigt. […]

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Dauerhaft befestigter, nicht herausnehmbarer Zahnersatz zum Verschluss vorhandener Zahnlücken.

Die an die Zahnlücke angrenzenden  Zähne oder eventuell auch Zahnimplantate dienen als Brückenpfeiler, an denen der Zahnersatz mit Kronen oder Einlagefüllungen verankert wird.
Die Zähne, die als Brückenpfeiler dienen, werden speziell beschliffen und auf ihnen wird
schließlich die fertige Brücke mit bestimmten Zement- oder Kunststoffklebern befestigt.

Brücken, die nur auf einer Seite der Zahnlücke an einem oder mehreren Brückenpfeilern verankert sind, nennt man Freiendbrücken. Sie können nur dann verwendet werden, wenn   die zu erwartende Belastung der Brückenglieder sehr gering ist; es könnte sonst zu einer unbeabsichtigten Fehlbelastung und Lockerung kommen.

Brücken können auf verschiedene Weisen und aus verschiedenen Materialien hergestellt werden:
Vollgussbrücken werden in einem Zahntechnischen Labor komplett aus Metall gegossen. Dabei kommen unterschiedlichste Metallsorten zur Verwendung, von hochgoldhaltigen Legierungen bis zu preiswerten Nichtedelmetallen. Einsatzgebiet: Backenzähne, nicht sichtbarer Bereich.
Verblendbrücken bestehen im inneren, tragenden Bereich ebenfalls aus Metall, sind aber      im sichtbaren Bereich mit Porzellan (Keramik) oder Kunststoff beschichtet.

Einsatzgebiet:
Frontzähne, sichtbarer Bereich.
Vollkeramische Brücken, die komplett aus porzellanähnlichen, sehr stabilen keramischen Materialien bestehen, sind noch im Entwicklungsstadium, aber für die Zukunft sicherlich    die optimale Lösung. Zur Zeit jedoch sind sie nur für kleine Lücken, z.B. zum Ersatz eines einzelnen Zahnes geeignet.

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Kronen https://dr-martin-bonn.de/patienteninfo/kronen https://dr-martin-bonn.de/patienteninfo/kronen#respond Mon, 23 Oct 2017 14:11:31 +0000 http://wp.dr-martin-bonn.de/?p=143 Wenn ein Zahn so defekt ist, dass er nicht mehr gefüllt werden kann, muss er überkront werden. Nachdem der Zahn des Patienten in einer ersten Sitzung präpariert und ein Abdruck davon genommen worden ist, wird im Zahntechniklabor die Krone auf einem Modell hergestellt. In einer zweiten Sitzung wird die Krone mit Zement am Zahn befestigt. […]

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Wenn ein Zahn so defekt ist, dass er nicht mehr gefüllt werden kann, muss er überkront werden.

Nachdem der Zahn des Patienten in einer ersten Sitzung präpariert und ein Abdruck davon genommen worden ist, wird im Zahntechniklabor die Krone auf einem Modell hergestellt. In einer zweiten Sitzung wird die Krone mit Zement am Zahn befestigt.

Je nach Ausmaß wird unterschieden in Teilkronen (Dreiviertelkronen) und Vollkronen. Teilkronen umfassen den Zahn nicht an allen Seiten, die Kaufläche ist jedoch vollständig ergänzt. So können oft erhaltungswürdige Zahnwände geschont werden. Bei einer Vollkrone hingegen wird der Zahn zu einem Zahnstumpf beschliffen. Das ist immer dann erforderlich, wenn die kariösen Defekte bis zum oder sogar bis unter den Zahnfleischrand reichen.

Da es inzwischen verschiedene Möglichkeiten gibt, Zähne zu überkronen, hängt die Entscheidung von mehreren Faktoren ab: Die Lage und der Grad der Zerstörung des Zahnes sowie die Ästhetik spielen eine Rolle. Gemeinsam ist allen Kronen, dass dem Restzahn eine Hülse übergestülpt wird, die mit einem speziellen Klebesystem – auf  Zement- oder Kunststoffbasis –  befestigt wird.

Die Krone kann aus verschiedenen Materialien bestehen und wird entweder im zahntechnischen Labor oder, wie bei vollkeramischen Kronen möglich, direkt in der Praxis hergestellt. Man unterscheidet Vollguss-, Verblend- und reine Keramikkronen.

Die Vollgusskrone wird im zahntechnischen Labor komplett aus Metall gegossen. Dabei kommen unterschiedlichste Metallsorten zur Verwendung: von hochgoldhaltigen Legierungen bis zu preiswerten Nichtedelmetallen. Einsatzgebiet: Backenzähne, nicht sichtbarer Bereich,
abgenutzte Kauflächen, die übermäßigem Kaudruck ausgesetzt sind, alle schwer zugänglichen Stellen, auch bei sehr tief unters Zahnfleisch reichenden Kronenrändern,

Die Verblendkrone hat im inneren, dem Zahn anliegenden Teil ein stabilisierendes Metallgerüst, das auf der Außenfläche im sichtbaren Bereich mit Porzellan oder Kunststoff  beschichtet ist. Einsatzgebiet: Frontzähne, sichtbarer Bereich. Die keramisch verblendete Krone ist dem Kunststoff weit überlegen.

Wegen der größeren Belastbarkeit können  so auch normal belastete Kauflächen ästhetisch ansprechend gestaltet werden. Dagegen unterliegt der Kunststoff sogar in nicht belasteten Zonen starkem Abrieb, oft schon durch zu kräftiges Zähneputzen. Daher bleiben bei kunststoffverblendeten Kronen die Kauflächen normalerweise unverblendet.

Kronen aus reiner Keramik haben heute ein weites Einsatzgebiet sowohl als Teil- als auch als Vollkronen. Sie sind – ähnlich den Keramikinlays  – in den letzten Jahren bedingt durch eine eindrucksvolle technische Entwicklung den Vollguß- bzw. Verblendkronen in den meisten Bereichen zumindest gleichwertig geworden. Einsatzgebiet: Teilkronen in allen Bereichen,
Vollkronen bevorzugt im Frontbereich. Vorteil: Bei Teilkronen vor allem Schonung der gesunden Zahnsubstanz; durch neue Klebetechniken entstehen sehr stabile Verbindungen zwischen Zahn und Keramik, so dass auch dünne und kleine Zahnwände erhalten werden können.

Die modernen Keramikmassen sind dem natürlichen Zahnschmelz nicht nur farblich, auch von der Härte, dem Verschleiß und der Struktur her äußerst ähnlich; daher ist die ästhetische Wirkung von Vollkeramik unübertroffen. Probleme: Die Klebetechniken sind nur in trockenen Bereichen anwendbar, so dass tief unters Zahnfleisch reichende Kronenränder die Verwendung einschränken; die Bruchgefahr von Keramik ist höher als die von Gold, so dass sich Bereiche mit übermäßiger Kaubelastung nicht dafür eignen (dies gilt jedoch auch für Verblendkronen).

Ist nur noch die Zahnwurzel erhaltenswert und kein größerer Zahnrest oberhalb des Zahnfleisches mehr vorhanden, kann ein sogenannter Kernaufbau (häufig fälschlich als Stiftkrone bezeichnet) angefertigt werden.

Nach einer Wurzelbehandlung wird ein Stift oder eine Verschraubung in die Zahnwurzel eingesetzt. Das herausragende Stück trägt einen Aufbau – den Kern – aus Metall, Kunststoff oder Zement, der einem beschliffenen Kronenstumpf gleicht. Darüber wird dann die entsprechende Krone eingesetzt.

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Zahnersatz https://dr-martin-bonn.de/patienteninfo/zahnersatz https://dr-martin-bonn.de/patienteninfo/zahnersatz#respond Mon, 23 Oct 2017 14:09:27 +0000 http://wp.dr-martin-bonn.de/?p=141 Zahnersatz ist die künstliche Ergänzung stark geschädigter oder verloren gegangener Zähne. Er soll den betroffenen Patienten dazu befähigen, wieder normal kauen und sprechen zu können und – was genauso wichtig ist – ästhetisch ansprechend auszusehen. Man unter- unterscheidet drei Arten von Zahnersatz:   fester Zahnersatz: Einzelkronen, Brücken, Implantate herausnehmbarer Zahnersatz: Teil- und Vollprothesen kombiniert fest […]

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Zahnersatz ist die künstliche Ergänzung stark geschädigter oder verloren gegangener Zähne.

Er soll den betroffenen Patienten dazu befähigen, wieder normal kauen und sprechen zu können und – was genauso wichtig ist – ästhetisch ansprechend auszusehen. Man unter- unterscheidet drei Arten von Zahnersatz:

 

  1. fester Zahnersatz: Einzelkronen, Brücken, Implantate
  2. herausnehmbarer Zahnersatz: Teil- und Vollprothesen
  3. kombiniert fest sitzender und herausnehmbarer Zahnersatz

 

Um jedwede Art von Zahnersatz möglichst lange funktionstüchtig zu erhalten, ist neben einer wirklich gründlichen Mundhygiene die tägliche sorgfältige Reinigung der herausnehmbaren Teile, sowie die regelmäßige Kontrolle aller Komponenten auf eventuelle Abnutzungen durch den Zahnarzt erforderlich.

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Amalgam https://dr-martin-bonn.de/patienteninfo/amalgam https://dr-martin-bonn.de/patienteninfo/amalgam#respond Mon, 23 Oct 2017 14:08:23 +0000 http://wp.dr-martin-bonn.de/?p=139 Der Beitrag Amalgam erschien zuerst auf Zahnarzt Bonn Dr. Moses Martin.

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Amalgamfüllungen zählen zu den wenigen Leistungen, die von den gesetzlichen Krankenkassen noch vollständig übernommen werden.

Die gesetzlichen Kassen berufen sich hierbei auf das Sozialgesetzbuch Nr.5. Es besagt, dass die Versorgung medizinisch begründet, zweckmäßig und ausreichend sein muss.

Amalgam ist ein Füllungswerkstoff, der aus verschiedenen metallischen Bestandteilen  zusammengesetzt ist und der bei richtiger Anwendung sehr gute Langzeitergebnisse liefert. Amalgam entsteht bei der Anmischung eines Legierungspulvers mit metallischen Quecksilber.

Das Legierungspulver besteht aus etwa 40-70 Prozent Silber, 18-30 Prozent Kupfer und 0-3 Prozent Zink. Eine ausgehärtete Amalgamfüllung enthält etwa 50 Prozent Quecksilber, wobei das Quecksilber fest gebunden ist. Die Füllungen werden hauptsächlich in die Kauflächen von Backenzähnen eingesetzt.

Amalgam sollte nicht verwendet werden:
– wenn die frisch gelegte Füllung mit Zahnersatz
aus Gold in Kontakt kommt
– bei Patienten mit Nierenstörungen
– bei Patienten mit fachärztlich nachgewiesener
Amalgam-Allergie
– Kindern bis zum sechsten Lebensjahr
– schwangeren Patientinnen

Sämtliche ehemalige deutsche und europäische Amalgamerzeuger stellen seit Jahren kein Amalgam mehr her, da sie die Produkthaftung für Folgeschäden jedweder Art vermeiden wollen. Als „Endverbraucher“ ist daher der Zahnarzt derjenige, der dafür haften muss.

Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, den Patienten in unserer Praxis keine Amalgamfüllungen mehr anzubieten.

Wenn statt Amalgam ein anderes Füllungsmaterial, sei es Kunststoff, Keramik oder Gold, verwendet wird, muss der Patient (außer bei kleinen, einfachen Kunststoff-Füllungen) mit Zuzahlungen rechnen, weil Zahnarzt und Zahntechniker diese Materialien wesentlich zeitaufwändiger und präziser verarbeiten müssen; die Krankenkassen erkennen jedoch nur den Anteil für eine Amalgamfüllung an.

In einem Urteil hat das Bundessozialgericht abgelehnt, dass gesetzliche Krankenkassen die Kosten für Ersatzmaterialien generell übernehmen müssen.

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Inlay (engl.): Einlagefüllung https://dr-martin-bonn.de/patienteninfo/inlay-engl-einlagefuellung https://dr-martin-bonn.de/patienteninfo/inlay-engl-einlagefuellung#respond Mon, 23 Oct 2017 14:03:39 +0000 http://wp.dr-martin-bonn.de/?p=137 Das Inlay ist eine feste, außerhalb des Mundes hergestellte Füllung, die nach Fertigstellung in den Zahn einzementiert oder eingeklebt – „eingelegt“ – wird. Als Materialien kommen Gold, Keramik und Kunststoff in Frage. Goldlegierungen sind ein seit Jahrzehnten erprobtes und bewährtes Inlaymaterial. Vorteile: Goldinlays können auch zum Verschluss äußerst ungünstiger Füllungslagen verwendet werden (z.B. tief unters […]

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Das Inlay ist eine feste, außerhalb des Mundes hergestellte Füllung, die nach Fertigstellung in den Zahn einzementiert oder eingeklebt – „eingelegt“ – wird.

Als Materialien kommen Gold, Keramik und Kunststoff in Frage.

Goldlegierungen sind ein seit Jahrzehnten erprobtes und bewährtes Inlaymaterial. Vorteile:
Goldinlays können auch zum Verschluss äußerst ungünstiger Füllungslagen verwendet werden (z.B. tief unters Zahnfleisch reichende Defekte, starke kaubelastete Bereiche).
Probleme: Extrem hohe Passgenauigkeit erforderlich (ist technisch gut machbar), sonst besteht Gefahr von Spaltbildung, Auslaugen des Befestigungszementes und neuer Karies; unterschiedliche Abnutzung von Gold und Zahn kann auch zu Spaltbildung führen; zur Erzielung  stabiler Zahnflächen muss relativ viel Substanz geopfert werden; die Ästhetik     von Goldinlays ist Geschmacksache.

Keramikinlays gibt es in guter Qualität zwar erst seit knapp zwanzig Jahren, aber durch ständige, zum Teil rasante Weiterentwicklung sind diese Einlagefüllungen heutzutage den Goldinlays zumindest gleichwertig geworden.

Vorteile: Die modernen Keramikmassen sind dem natürlichen Zahnschmelz nicht nur farblich, auch von der Härte, dem Verschleiß und der Struktur her äußerst ähnlich; die Gefahr von Spaltbildung ist daher sehr gering; durch neue Klebetechniken entstehen sehr stabile Verbindungen zwischen Zahn und Keramik, so dass auch dünne und kleine Zahnwände erhalten werden können; die Ästhetik der Keramikinlays ist unübertroffen.

Probleme: Die Klebetechniken sind nur in trockenen Bereichen anwendbar, so dass tief unters Zahnfleisch reichende Defekte kaum zu versorgen sind; die Bruchgefahr von Keramik ist höher als die von Gold, so dass sich sehr stark kaubelastete Bereiche nicht dafür eignen.

Eine besondere Herstellungsart sind Keramikinlays  per Hochleistungs-EDV. Der kariesfrei beschliffene Zahn wird per Videokamera aufgenommen; anhand dieser Daten errechnet der Computer ein dreidimensionales Modell und stellt dieses am Bildschirm dar.

Hier wird dann die Einlagefüllung virtuell konstruiert, so dass anschließend  eine computergesteuerte Fräsmaschine das Inlay aus einem individuell ausgesuchten Keramikblock ausschleifen kann. Der Vorteil für den Patienten liegt darin, dass der betroffene Zahn fast immer in einer Sitzung komplett  fertiggestellt werden kann; Abdrücke, Provisorien und Zahnlabortermine entfallen

Kunststoffinlays werden eigentlich nur als preiswerte Alternative angeboten. Sie wirken zwar ästhetisch gut, aber bezüglich aller anderen Eigenschaften sind sie schlechter als Gold oder Keramik. Für kleinere Defekte mögen sie geeignet sein, aber diese kann man heutzutage auch mit plastischen, direkt im Munde hergestellten Kunststoff-Füllungen sehr gut versorgen.

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