Der Beitrag Kunststoff-Füllung erschien zuerst auf Zahnarzt Bonn Dr. Moses Martin.
]]>Im Frontzahnbereich sind Kunststoff-Füllungen, die zur besseren individuellen Farbgebung mehrfach geschichtet und mit modernen Klebesystemen befestigt werden, heutzutage erste Wahl.
Wegen des großen Kaudrucks im Seitenzahnbereich kommen Kunststoffe dort seltener in Frage, weil das Material einer stärkeren Abnutzung unterliegt. Daher haben Füllungen aus Kunststoff auch eine nicht so hohe Lebenserwartung und müssen häufiger ausgetauscht werden. Sie sind eine kostengünstige, ästethisch ansprechende, aber auch kurzlebigere Alternative zu Gold und Keramik.
Der Beitrag Kunststoff-Füllung erschien zuerst auf Zahnarzt Bonn Dr. Moses Martin.
]]>Der Beitrag Goldfüllung erschien zuerst auf Zahnarzt Bonn Dr. Moses Martin.
]]>Diese außerhalb des Mundes im Dentallabor angefertigten Inlays bzw. Teilkronen und Vollkronen aus Edelmetall können für alle noch erhaltungswürdigen Zähne und Zahnformen hergestellt werden, egal wie groß oder ausgedehnt die Zerstörungen an den Zähnen sind. Die Füllungsränder lassen sich hauchdünn anpassen. Damit ist ein optimaler Randschluss möglich. Gold ist ein sehr gut verträgliches langlebiges Material. Allergien auf hochgoldhaltige Legierungen sind äußerst selten.
Der Beitrag Goldfüllung erschien zuerst auf Zahnarzt Bonn Dr. Moses Martin.
]]>Amalgamfüllungen zählen zu den wenigen Leistungen, die von den gesetzlichen Krankenkassen noch vollständig übernommen werden.
Die gesetzlichen Kassen berufen sich hierbei auf das Sozialgesetzbuch Nr.5. Es besagt, dass die Versorgung medizinisch begründet, zweckmäßig und ausreichend sein muss.
Amalgam ist ein Füllungswerkstoff, der aus verschiedenen metallischen Bestandteilen zusammengesetzt ist und der bei richtiger Anwendung sehr gute Langzeitergebnisse liefert. Amalgam entsteht bei der Anmischung eines Legierungspulvers mit metallischen Quecksilber.
Das Legierungspulver besteht aus etwa 40-70 Prozent Silber, 18-30 Prozent Kupfer und 0-3 Prozent Zink. Eine ausgehärtete Amalgamfüllung enthält etwa 50 Prozent Quecksilber, wobei das Quecksilber fest gebunden ist. Die Füllungen werden hauptsächlich in die Kauflächen von Backenzähnen eingesetzt.
Amalgam sollte nicht verwendet werden:
– wenn die frisch gelegte Füllung mit Zahnersatz
aus Gold in Kontakt kommt
– bei Patienten mit Nierenstörungen
– bei Patienten mit fachärztlich nachgewiesener
Amalgam-Allergie
– Kindern bis zum sechsten Lebensjahr
– schwangeren Patientinnen
Sämtliche ehemalige deutsche und europäische Amalgamerzeuger stellen seit Jahren kein Amalgam mehr her, da sie die Produkthaftung für Folgeschäden jedweder Art vermeiden wollen. Als „Endverbraucher“ ist daher der Zahnarzt derjenige, der dafür haften muss.
Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, den Patienten in unserer Praxis keine Amalgamfüllungen mehr anzubieten.
Wenn statt Amalgam ein anderes Füllungsmaterial, sei es Kunststoff, Keramik oder Gold, verwendet wird, muss der Patient (außer bei kleinen, einfachen Kunststoff-Füllungen) mit Zuzahlungen rechnen, weil Zahnarzt und Zahntechniker diese Materialien wesentlich zeitaufwändiger und präziser verarbeiten müssen; die Krankenkassen erkennen jedoch nur den Anteil für eine Amalgamfüllung an.
In einem Urteil hat das Bundessozialgericht abgelehnt, dass gesetzliche Krankenkassen die Kosten für Ersatzmaterialien generell übernehmen müssen.
Der Beitrag Amalgam erschien zuerst auf Zahnarzt Bonn Dr. Moses Martin.
]]>Der Beitrag Inlay (engl.): Einlagefüllung erschien zuerst auf Zahnarzt Bonn Dr. Moses Martin.
]]>Als Materialien kommen Gold, Keramik und Kunststoff in Frage.
Goldlegierungen sind ein seit Jahrzehnten erprobtes und bewährtes Inlaymaterial. Vorteile:
Goldinlays können auch zum Verschluss äußerst ungünstiger Füllungslagen verwendet werden (z.B. tief unters Zahnfleisch reichende Defekte, starke kaubelastete Bereiche).
Probleme: Extrem hohe Passgenauigkeit erforderlich (ist technisch gut machbar), sonst besteht Gefahr von Spaltbildung, Auslaugen des Befestigungszementes und neuer Karies; unterschiedliche Abnutzung von Gold und Zahn kann auch zu Spaltbildung führen; zur Erzielung stabiler Zahnflächen muss relativ viel Substanz geopfert werden; die Ästhetik von Goldinlays ist Geschmacksache.
Keramikinlays gibt es in guter Qualität zwar erst seit knapp zwanzig Jahren, aber durch ständige, zum Teil rasante Weiterentwicklung sind diese Einlagefüllungen heutzutage den Goldinlays zumindest gleichwertig geworden.
Vorteile: Die modernen Keramikmassen sind dem natürlichen Zahnschmelz nicht nur farblich, auch von der Härte, dem Verschleiß und der Struktur her äußerst ähnlich; die Gefahr von Spaltbildung ist daher sehr gering; durch neue Klebetechniken entstehen sehr stabile Verbindungen zwischen Zahn und Keramik, so dass auch dünne und kleine Zahnwände erhalten werden können; die Ästhetik der Keramikinlays ist unübertroffen.
Probleme: Die Klebetechniken sind nur in trockenen Bereichen anwendbar, so dass tief unters Zahnfleisch reichende Defekte kaum zu versorgen sind; die Bruchgefahr von Keramik ist höher als die von Gold, so dass sich sehr stark kaubelastete Bereiche nicht dafür eignen.
Eine besondere Herstellungsart sind Keramikinlays per Hochleistungs-EDV. Der kariesfrei beschliffene Zahn wird per Videokamera aufgenommen; anhand dieser Daten errechnet der Computer ein dreidimensionales Modell und stellt dieses am Bildschirm dar.
Hier wird dann die Einlagefüllung virtuell konstruiert, so dass anschließend eine computergesteuerte Fräsmaschine das Inlay aus einem individuell ausgesuchten Keramikblock ausschleifen kann. Der Vorteil für den Patienten liegt darin, dass der betroffene Zahn fast immer in einer Sitzung komplett fertiggestellt werden kann; Abdrücke, Provisorien und Zahnlabortermine entfallen
Kunststoffinlays werden eigentlich nur als preiswerte Alternative angeboten. Sie wirken zwar ästhetisch gut, aber bezüglich aller anderen Eigenschaften sind sie schlechter als Gold oder Keramik. Für kleinere Defekte mögen sie geeignet sein, aber diese kann man heutzutage auch mit plastischen, direkt im Munde hergestellten Kunststoff-Füllungen sehr gut versorgen.
Der Beitrag Inlay (engl.): Einlagefüllung erschien zuerst auf Zahnarzt Bonn Dr. Moses Martin.
]]>